Ni Oubli! Ni Pardon!

„Am 23. Juni 2013 haben fast 10000 Personen in den Straßen von Paris, von der Oper nach Stalingrad, demonstriert. Sie passierten dabei die Stadtteile, die zu den wohlhabensten und beliebtesten der Hauptstadt gehören, einerseits um Clément zu gedenken, jedoch vor allem um gegen den Rechtsextremismus und seine Vorstellungen zu protestieren. Den Kopf des Demonstrationszuges bildeten autonome Antifaschist_innen, die, ob nun organisiert oder nicht, die Hälfte der Demonstration ausmachten.
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Unter ihnen befanden sich natürlich l’Action antifasciste Paris-Banlieue, Sud Étudiants und le Capab, aber auch ein Zusammenschluss von “papierlosen” Illegalen, le collectif de soutien aux Roms, und Vertreter der Homosexuellenbewegung (LGBT), um sowohl die von rechtsextremen Gruppierungen ausgehende Gewalt, als auch den Rassismus, die Islamfeindlichkeit, die Homophobie und den Antisemistismus des Staates zu kritisieren. Die Antifaschist_innen waren aus ganz Frankreich angereist, jedoch auch aus dem Ausland (ein besonderer Dank gilt den Mitstreiter_innen aus Deutschland), denn unser Antifaschismus ist international. Während der Demonstration wurden einige Schilder, Plakate und Banken symbolisch ins Visier genommen und kritisiert, denn unser Antifaschismus ist auch antikapitalistisch. Nach einer gut durchgeführten Demo ließ es sich die Polizei nicht nehmen, einige militante Genoss_innen anzugreifen, sie dürfen aber nicht vergessen, dass wir nicht nur heute auf den Straßen waren. Wir tragen unseren Antifaschismus alltäglich auf die Strasse und werden uns wehren.
Clément Meric
á jamais dans nos mémoires
á jamais dans nos couers

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Text und Bilder von den Genoss_innen in Paris